Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau gemeinnützige GmbH - Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig
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Über das HBK

Das Krankenhaus im Westen Zwickaus gehört seit 1921 zum Stadtbild Marienthals, seit 1934 trägt es den Namen seines Gründers Heinrich Braun.

Als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung, in dem alle wesentlichen medizinischen Fachbereiche vertreten sind, verfügt es gegenwärtig über 796 Betten in 19 Kliniken und Abteilungen. Hinzu kommen zwei Belegabteilungen , das Institut für Radiologie und das Institut für Laboratoriumsdiagnostik. 1.500 Mitarbeiter betreuen jährlich ca. 30.000 stationäre Patienten.

Das HBK ist gleichzeitig Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Leipzig, in dem angehende Ärzte und Ärztinnen ausgebildet werden.

Darüber hinaus gehören zum Krankenhaus eine Medizinische Berufsfachschule mit den Fachrichtungen Gesundheits- und Krankenpflege und Physiotherapie sowie ein Betriebskindergarten

Seit der politischen Wende sind zur Verbesserung der Patientenbetreuung im HBK Bau- und Sanierungsmaßnahmen und Ausstattungen mit modernsten medizinisch-technischen Geräten in bisher nicht gekanntem Umfang erfolgt. Gleichzeitig konnte man deutliche Fortschritte im medizinisch-fachlichen Bereich erreichen, so z. B. in der Diagnostik und Therapie bei Krebserkrankungen sowie Herz- Kreislauferkrankungen.

Die mit 64 Mio € größte Einzelinvestition in der Geschichte des HBK war die Schaffung eines operativen Zentrums, das im November 2003 eingeweiht wurde. Es beherbergt die Kliniken für Chirurgie, Unfallchirurgie, Urologie, Orthopädie, die Intensivtherapie, die Institute für Laboratoriumsdiagnostik und Radiologie, 6 interdisziplinäre Pflegestationen, 6 Operationssäle, die zentrale Sterilisationsabteilung und die Rettungsstelle.
Dieses "Herzstück" des Klinikums gewährleistet eine medizinische Versorgung auf höchstem Standard.

Vom Krankenstift zur Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau gemeinnützige GmbH

Z e i t g e s c h i c h t e

Als Geheimrat Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Braun am 9. Januar 1906 nach Zwickau kam, übernahm er ein Krankenhaus mit rund 250 Betten, überwiegend chirurgisch orientiert, was für die damalige Zeit ungewöhnlich war.

Das Haus, das mit Übergang der Verwaltungshoheit an die sächsische Landesregierung 1898 "Königliches Krankenstift" hieß, war trotz aller Um- und Erweiterungsbauten zu klein. Eine Erweiterung am damaligen Standort in der Innenstadt war nicht mehr möglich.

Hinzu kam die Lage inmitten einer schmutzigen Stadt, der Verkehrslärm einer mitten durch das Krankenhausgelände führenden Hauptverkehrsstraße und besonders die alltäglichen Ascheausbrüche aus dem Schornstein des benachbarten Elektrizitätswerkes.
Braun bemühte sich also bald nach seinem Amtsantritt um einen Neubau.

1913 bis 1945


1945 bis 1989


ab 1989